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50 Jahre FNSt

Südost- und Ostasien – wirtschaftlicher Aufschwung, demokratische Defizite


Die Moschee in Putra Jaya, Malaysien
Ein beispielloser wirtschaftlicher Aufschwung hat die letzten Jahrzehnte in dieser Region gekennzeichnet. Hier haben mehr Menschen als irgendwo anders auf der Welt von der Globalisierung profitiert und sind der Armut entkommen. Die Region erhält damit auch zunehmend weltpolitisches Gewicht.

Das Entwicklungsniveau von Demokratie und Rechtsstaat ist dagegen bei allen Fortschritten sehr unterschiedlich – es gibt noch zahlreiche Defizite. So sind von den zehn Mitgliedsstaaten der ASEAN nur drei (Indonesien, Thailand und die Philippinen) als halbwegs funktionierende Demokratien zu bezeichnen. Die übrigen Staaten verfolgen noch überwiegend einen autoritären, undemokratischen Entwicklungsweg – einen Weg, der Konflikte verdrängt oder sie gewaltsam unterdrückt. Die Demokratien in Taiwan und Südkorea haben sich dagegen positiv entwickelt. Sie bieten überzeugende Beispiele für den liberalen Entwicklungsweg.

Aktuelle Berichte Südost- und Ostasien

Indonesien: Stiftung professionalisiert Meinungsforschung

Meinungsumfragen verschaffen Einblick in Stimmungen und Trends. Sie dienen der Durchsetzung demokratischer Werte in jungen Demokratien wie Indonesien, wenn strenge Standards eingehalten werden. Die Stiftung übersetzte daher das Lehrbuch „Empirische Wahlforschung“.

Unser Regionalbüro für Südost- und Ostasien hat seinen Sitz in der thailändischen Hauptstadt Bangkok.

Projekte der Region Südost- und Ostasien
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Kontakt

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Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

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Bangkok 10110, Thailand

 

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Fax: ++66 2 714 8384

 

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Leiter des Regionalbüros: Dr. Rainer Adam