Costa Rica – verstärkte Wahrnehmung des Liberalismus in der politischen Debatte

Bananenplantage in Costa Rica Die Zusammenarbeit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit mit lokalen Partnern zur Förderung und Verbreitung liberaler Ideen durch die Stärkung liberaler Organisationen wie die Partei Movimiento Libertario und verschiedene liberale Think Tanks begann im Jahr 2003. Von 1990 bis 2002, vor dem Umzug nach Mexiko Stadt, befand sich das Regionalbüro für den Norden Lateinamerikas und danach für die gesamte Region in San José.
Das Kooperationsprojekt in Costa Rica hat es in fünf Jahren erreicht, das Foro para la Libertad (Freiheitsforum) gemeinsam mit den angesehensten Think Tanks des Landes und der Partei Movimiento Liberatario zu etablieren. Das Forum dient nicht nur der Analyse, Meinungsbildung und Verbreitung des Liberalismus, es stellt vielmehr eine spezialisierte Beratungsinstanz für die Partei dar zur Ausarbeitung von Public Policies und Gesetzesreformen, die sich daran orientieren, die Lebensqualität zu verbessern und die Reichweite von Freiheit und persönlichen Rechten zu erweitern.
Die Stiftung fördert eine stärkere Wahrnehmung des Liberalismus in der nationalen politischen Debatte und ist bemüht, den Einfluss der Sozialdemokratie und des Sozialismus, die das Land über 40 Jahre abwechselnd mit den Christdemokraten regiert haben, auszugleichen und einzudämmen. Die Liberalen Costa Ricas haben durch die Parlamentsgruppe in kurzer Zeit wichtige politische Ziele erreicht, beispielsweise die Öffnung der bedeutendsten Staatsmonopole, Telekommunikation und Handelsversicherungen; sie konnten drei Regierungen zu einer Reduktion der öffentlichen Ausgaben drängen und zur Verbesserung des Steuersystems mit dem Effekt eines der höchsten Haushaltsüberschüsse in den vergangenen 20 Jahren. Ebenso wurde eine Initiative zur Deregulierung und Verkleinerung des Staates ergriffen, so wie die Abschaffung von Privilegien der staatlichen Bürokratie und die Ausführung politischer Kontrollen zur Bekämpfung der Korruption.
Das Kooperationsprojekt orientiert sich an den von der Stiftung festgelegten Schwerpunktthemen, die ein System zur Ausbildung neuer Führungskräfte, Workshops und spezielle Kurse zu Strategieplanung, öffentlicher Verwaltung, Kommunalpolitik und darüber hinaus Seminare und Konferenzen zu aktuellen Themen von nationaler Bedeutung umfassen.



