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| H.v.Gerlach (1866-1935), Herausgeber der Berliner "Welt am Montag" (1919-1933), M.d.R. nationalsozial (1903-06) |
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| P.Rohrbach (1869-1956), ev. Theologe und politischer Publizist |
„Im Naumann-Kreis begegneten sich sowohl Geistes- als auch Naturwissenschaftler, sowohl Vertreter freier Berufe als auch kleine Handwerker, sowohl Männer als auch Frauen. Deshalb gingen von dieser Bewegung immer wieder Impulse zur Überwindung der Kluft zwischen den einzelnen Weltanschauungen aus.“
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| W.Cohnstaedt (1880-1937), bis 1933 politischer Redakteur der "Frankfurter Zeitung" |
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| F.Weinhausen (1867-1925), sozialpolitischer Publizist, M.d.R. 1910-1920 |
„Als Maßstab für die Zugehörigkeit gelten gemeinsame Aktivitäten oder Kontakte im Rahmen von Freundschaft, Mitarbeit an Projekten und Rezeption der Ideen Naumanns. Drei Teilgruppen lassen sich in diesem Milieu differenzieren: die relativ kleine Gruppe der Weggefährten mit einer freundschaftlichen Verbundenheit (ungefähr 170 Personen); die größere, dynamische Kategorie der Multiplikatoren als Interessengemeinschaft (ca. 750);
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| P.Göhre (1864-1928, Pfarrer, Abgeordneter der SPD (1903-1930) |
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| W.Heile (1881-1969), Redakteur der "Hilfe, M.d.R. 1919-1924 Mitbegründer der FDP in der Britischen Zone |
schließlich die ständig wachsende Anzahl der Rezipienten mit einem hohen Bedarf an politischer Aufklärung und der geringsten persönlichen Nähe zum inneren Kern des Naumann-Kreises (ca. 800)
„Die Anfänge des Freundeskreises sind zwischen 1879 und 1889 in einem konservativen Klima mit nationalpolitischem Pathos zu finden. Einige hatten sich schon in der traditionsreichen „Fürstenschule“ St. Afra in Meißen oder während des Studiums in Leipzig und Erlangen kennengelernt...“
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| G.Traub (1869-1956), Pfarrer, freisinniger dann deutschnationaler Abgeordneter |
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| M.Wenck (1862-1928), Chefredakteur, Naumann-Biograph |
„Im Naumann-Kreis lernte Elly Knapp auch ihren zukünftigen Ehemann Theodor Heuss kennen, den sie 1908 heiratete.“
(In: Krey, Ursula: Der Naumann-Kreis. Charisma und politische Emanzipation. In: Bruch, Rüdiger vom (Hrsg.), Friedrich Naumann in seiner Zeit. Berlin 2000)
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| Familie Brentano, F.Naumann und Elly Knapp 1903 |
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| Widmung in einem Fotoalbum zum 50. Geburtstag |
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| E.Katz (1881-1937), Schriftleiter der "Hilfe" |
(1878-1929)
Reichstagsabgeordneter, Außenminister, Friedensnobelpreisträger
„Im Südosten Berlins, einem ausgesprochenen Fabrik- und Arbeiterviertel, war Gustav Stresemann am 10. Mai 1878 zur Welt gekommen.“
„Aus eigener Kraft brachte es Gustav Stresemann nach seinem Doktorexamen beruflich sehr weit. Er wurde Geschäftsführer und Syndikus eines sächsischen Industriellenverbandes. Den jungen Syndikus ... interessierten die wirtschaftlichen Zusammenhänge nur als Grundlage des Staatsaufbaus; ...“
(In: Andrae, Friedrich; Schönfeldt, Sybil Gräfin (Hrsg.): Deutsche Demokratie von Bebel bis Heuss, Hamburg 1964))
„In seiner Jugend begeisterte sich Stresemann für Friedrich Naumann und dessen national-soziale Ziele. Sozialer Ausgleich und die stärkere Beteiligung der Arbeiterschaft in Staat und Gesellschaft waren und blieben ihm immer ein ehrliches Anliegen. Jedoch war der Wunsch nach nationaler Größe mindestens gleichermaßen ausgeprägt. Beides fand er bei Friedrich Naumann und dessen „National-sozialem Verein". Stresemann wurde Mitglied und blieb durch alle Mißerfolge an der Seite Naumanns.“
(In: Hense, Karl-Heinz: Gustav Stresemann. Annäherungen an einen Realpolitiker. In: liberal, Königswinter 1988, Heft 1)
„Die Brücke, die er zwischen Politik und Wirtschaft zu schlagen versuchte, führte ihn konsequent mitten in das politische Leben hinein. 1903 trat er in die Nationalliberale Partei ein ... 1907 zog er als jüngster Abgeordneter, 28 Jahre alt, in den Deutschen Reichstag ein.“
(In: Andrae, Friedrich; Schönfeldt, Sybil Gräfin (Hrsg.): Deutsche Demokratie von Bebel bis Heuss, Hamburg 1964)
(1874-1914)
Schriftsteller und Kulturpolitiker
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| W.Dohrn um 1900 |
... „ Er folgte dem Naumannschen Ruf und wurde, nachdem er sich selbst zur Vorbereitung in handwerkliche Arbeit gestürzt hatte, der erste Geschäftsführer des „Deutschen Werkbundes.“
(In: Heuss, Theodor: Friedrich Naumann - Der Mann, das Werk, die Zeit. Stuttgart 1949)
(1877-1960)
luth. Theologe
(In: Bautz, Friedrich Wilhelm: Biographisch-bibliographisches Kirchenlexikon. 1978)
(1881-1952)
Lehrerin, Volkswirtin, erste „First Lady“
(In: Jüngling, Kirsten; Roßbeck, Brigitte: Elly Heuss-Knapp (1881-1952). Die erste First Lady: Ein Portrait. Heilbronn 1993)
„Alles Doktrinäre lag ihrem Naturell ferne, aber vor einer unmittelbaren und fordernden Aufgabe entzündeten sich Pflichtsinn und Eifer.“
(In: Heuss, Theodor: Friedrich Naumann - Der Mann, das Werk, die Zeit. Stuttgart 1949)
„Und Ellys Beitrag zum Familienbudget? Honorare für Vorträge und Veröffentlichungen, die Unterrichtsentgelte von der Sozialen Frauenschule und dem dazugekommenen Pestalozzi-Fröbel-Haus, einem Kindergärtnerinnenseminar, summieren sich, bessern das Einkommen deutlich auf.“
„Selbstverständlich wird sie bei der im Januar geplanten Wahl zu Nationalversammlung und zur ersten Reichstagswahl 1920 an die Urne gehen. Weniger selbstverständlich ist dagegen ihre Kandidatur für die Deutsche Demokratische Partei.“
„Und natürlich ist die Idee, Rundfunkwerbung zu machen, faszinierend.“
(In: Jüngling, Kirsten; Roßbeck, Brigitte: Elly Heuss-Knapp (1881-1952). Die erste First Lady: Ein Portrait. Heilbronn 1993)
(1867-1958)
Professor der Geschichte
(In: Killy, Walter; Vierhaus, Rudolf (Hrsg): Deutsche Biographische Enzyklopädie, Band 4. München 1996)
„Die alten Nationalsozialen waren ja, nicht als Organisation, aber als Träger eines Jugendglaubens noch da; ihre Wege hatten sich zum Teil geschieden, näherten sich einander wieder, Walter Goetz hatte im Revolutionsmonat sie durch einen Aufsatz in der „Hilfe“ kräftig angesprochen, in der Gefolgschaft zu Naumann erneute Treue zu erweisen. Dieser selber nähert sich im Januar [1919] dem Plan, ob der alten Gesinnung eine neue Form geschaffen werden könne und solle...“
(In: Heuss, Theodor: Friedrich Naumann - Der Mann, das Werk, die Zeit. Stuttgart 1949)
(1857-1940)
evangelischer Pfarrer und Publizist
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| Ausschnitt aus einem Foto aus den 20er Jahren |
(In: Nagel, Anne Christine: Martin Rade. Theologe und Politiker des Sozialen Liberalismus. Gütersloh 1996)
Martin Rade in Schönbach hatte sich mit der Schwester Dora Naumann verehelicht; es wurde für die gemeinsame Arbeit wichtig, daß 1892 auch Rade einem Ruf nach Frankfurt folgte, als Pfarrer der Paulskirche."
(In: Heuss, Theodor: Friedrich Naumann - Der Mann, das Werk, die Zeit. Stuttgart 1949)




















